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Ganzheitliche Funktionsanalyse


Ganzheitliche Funktionstherapie

Funktionstherapie

Funktionsstörungen und -erkrankungen des craniomandibulären Systems zeigen sich mit für den Menschen typischen pathophysiologischen Folgeerscheinungen: 

Dyskoordination der Unterkieferbewegung (Abweichung des Unterkiefers von der Mittellinie beim Öffnen und/oder Schließen des Mundes), eingeschränkte Mundöffnung, Muskelschmerzen und -verspannungen, Knackgeräusche bedingt durch Diskusverlagerung oder andere Ursachen, sowie Reibegeräusche bei Arthrose des Kiefergelenks sind die häufigsten Erscheinungen.

Dazu kommen orthopädische Einflüsse aus dem gesamten Bewegungsapparat (z.B. Beckenschiefstand, künstliche Gelenke), viszerale Einflüsse (z.B. Gebärmutterentfernung, Darmoperationen, Gallenblasenentfernung, Erkrankungen des Dünn- oder Dickdarms) und das psychoemotionale Stressniveau, sowie traumatische Einflüsse (körperliche und seelische) als Ursachen in Betracht.

Grundsätzlich ist eine Therapie bei Schmerzsymptomen oder Funktionseinschränkungen indiziert. Das Grundprinzip besteht darin, die verschiedenen pathophysiologischen Einflüsse zu analysieren, um auf dieser Grundlage eine sinnvolle und langfristig erfolgreiche Therapie auszuwählen. 

Zahnärztlicherseits werden häufig Okklusionschienen (reversible Maßnahme) eingesetzt, die aber i.d.R. nach ca. 3 Monaten wieder ausgesetzt werden sollten. Sollte ein z.B. ein vertikaler Dimensionsverlust mittels Aufbissschiene wirksam therapiert werden, sollte sich eine prothetische Rekonstruktion entsprechend der Vorbehandlung anschließen. Auch andere irreversiblen Masnahmen, wie kieferorthopädische Behandlung oder das Einschleifen von Okklusionsstörungen können zur Anwendung kommen.

Okklusionschienen sind wegen ihrer Reversibilität und ihres großen Indikationsspektrum die zahnärztliche standardmaßnahme in der Primärtherapie, während einer akuten CMD. Je chronifizierter eine CMD ist, desto weniger erfolgreich ist eine Schienentherapie. Hier müssen Therapiemaßnahmen für chronische Erkrankungen herangezogen werden. 

Die "Schiene" verändert die Muskelaktivität und diese Veränderung bewirkt die Schmerzreduktion. Sie dient der Harmonisierung der Zahn-, Muskel- und Kiefergelenkfunktion, insbesondere der Ausschaltung des Bruxismus (Knirschen). 

Begleitende Therapiemaßnahmen im Rahmen der interdisziplinären Therapie sind Physiotherapie/Osteopathie, Biofeedbacktherapie, Psychotherapie, Akupunktur und Medikamente.

Weiterführende irreversible Massnahmen wie das Einschleifen der natürlichen Zähne, kieferorthopädische oder prothetisch-rekonstruktive Massnahmen sind erst nach reversibler Initialtherapie mittels Okklusionsschienen im Sinne einer Diagnose ex juvantibus indiziert.

(Auszug aus der Stellungnahme der DGFDT "Zur Therapie der funktionellen Erkrankungen des kraniomandibulären Systems", www.dgdft.de)

 

Ganzheitliche Funktionstherapie im CMD-Kompetenzzentrum

Im CMD-Kompetenzzentrum behandeln wir den Menschen. Angelehnt an die Richtlinien der DGFDT erfolgt eine Therapieplan entsprechend der ganzheitlichen Anamnese. Wir therapieren die akute CMD symptomatisch, entsprechend ihrer Ursache. Eine Schienentherapie kommt bei verschiedenen Diagnosen zum Einsatz. Hierzu gehören muskuläre Verspannungen und Diskusverlagerungen, sowie die Entzündung der Kiefergelenkkapsel. Die Therapie der chronischen CMD finden Sie unter dem Begriff Chronischer Schmerz.

Nach ausführlicher Anamnese und Untersuchung der Kiefergelenke und des gesamten Bewegungsapparates, stellen wir die Kiefergelenke mittels osteopathischer, craniosacraler und manueller Techniken mit Unterstützung von Akupunktur in ihre korrekte physiologische Position ein. Durch die korrekte Einstellung der Gelenke und die Wiederherstellung der Muskelfunktion verschwindet der Kiefergelenkschmerz i.d.R. augenblicklich. 

Anschließend erfolgt eine Therapieplanung für einen langfristigen Therapieerfolg. Die Anamnese gibt Hinweise auf auslösende Faktoren , die es nun im Rahmen der Therapie zu verbessern gilt.

Therapiemöglichkeiten:

- Schienentherapie 
- Physiotherapie 
- Bewegungs-, Dehnungs- und Kräftigungsübungen für den Kiefer und/oder den Körper 
- Ernährungsberatung
- Ernährungsberatung bei Nahrungsmittelallergien, -unverträglichkeiten und Darmdysbiosen
- Entspannungstechniken
- Traumatherapie